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Radfernweg Tour Brandenburg von Fürstenwalde/Spree nach Belzig
Vom 31. August bis 07. September 2008
Das Team
von links: Reiner, Joachim, Peter und Michael
3. Tag
Dienstag 2. September 2008
Chossewitz - Cottbus (Gallinchen) 75 km
Als wir unsere Sachen gepackt hatten sind wir zum Frühstück gegangen. Das Frühstück wurde allerdings extra berechnet. Es war aber ok. Es war nix außergewöhnliches aber man ist satt geworden. Das Wetter war wieder sehr schön und wir haben uns auf unsere Fahrt nach Cottbus gefreut.
Die ersten Kilometer hatten es schon in sich, es waren wieder so kleine giftige Steigungen. Aber wir machen dann lieber immer eine kleine Pause wo man sich gut erholen kann. Landschaftlich ist es sehr schön.
Plötzlich hält Peter an, steigt vom Rad und prüft sein Hinterrad. Wir halten natürlich alle an und fragen ihn was los ist. Er ist der Meinung das er einen Platten hat, auch das noch aber es ist nicht zu ändern dann müssen wir eben das Rad reparieren. Wir versuchen es erst mal mit Luft aufpumpen und beobachten die Sache weiter. Als wir in Peitz ankamen war die Luft schon wieder fast raus also da bleibt nix anderes übrig als den Schlauch zu wechseln.
Jetzt haben wir erst mal einen Fahrradladen gesucht und auch ziemlich schnell gefunden. Leider haben die Mittagspause gehabt, der war zu. So sind wir weiter gefahren und haben noch einen gefunden der offen hatte. Peter hat nachgefragt ob er den Schaden gleich beheben kann, denn wir sind auf der Durchreise. Der Monteur meinte das ist kein Problem das machen wir gleich. Der Schlauch hatte ein ziemlich großes Loch. Peter hat gleich den kompletten Reifen wechseln lassen, der Mantel war auch schon ziemlich abgefahren. Nach ca. 1 Stunde war alles fertig und wir konnten weiter fahren.
Kurz hinter Peitz fährt man durch die Peitzer Teichlandschaft das war schon eindrucksvoll.
Am Hälterteich machen wir wieder mal eine Pause. Im Hintergrund sieht man ein riesiges Kraftwerk was mit seinen großen Kühltürmen so gar nicht richtig in diese Landschaft passt. Nun ist es auch nicht mehr weit bis Cottbus und dann haben wir unser Tagesziel erreicht. In Cottbus haben wir wieder die Information gesucht und auch ziemlich schnell gefunden.
Peter und Michael die beiden Quartiermacher haben dort nach einer Übernachtungsmöglichkeit gefragt. Achim und ich haben auf die Fahrräder und das Gepäck aufgepasst. Es war ein sehr schöner Platz mit Springbrunnen, die Sonne schien und wir waren recht zufrieden. Ich vertrieb mir die Zeit auch ein wenig mit dem fotografieren, da schlich doch immer so ein junger Mann um uns herum mit einer Aktentasche, was der wohl will?
Da war es passiert, er sprach uns an ob wir nicht ein wenig Zeit hätten, er macht eine Umfrage über den Tourismus. Achim hat gleich ab gewunken, nein das mache ich nicht. Ja, nun hat er auf mich eingeredet und ich habe mich breitschlagen lassen. Dann holte er den Fragebogen aus seiner Tasche und sagte gleich es dauert auch nicht lange. Aber die Fragen nahmen kein Ende und der hat mich bestimmt eine halbe Stunde voll gequatscht, ich hatte es schon längst bereut das ich ja gesagt hatte.
Inzwischen kamen Micha und Peter schon wieder und erzählten Achim was man ihnen empfohlen hatte, von dem allen habe ich nichts mitbekommen denn der gute Mann nervte mich immer noch mit seinem Fragebogen. Die drei amüsierten sich natürlich darüber und wollten nun los fahren. Nun sagte ich ihm dass jetzt Schluss ist, denn wir wollen weiter fahren. Dann verabschiedete er sich und wünschte uns eine Gute Fahrt.
Ein Glück bloß weg hier, das war ja furchtbar der kam ja immer mit neuen Seiten, wenn man diese Fragen alle richtig beantwortet hätte das wären bestimmt 2 Stunden geworden. Cottbus ist ein sehr schönes kleines Städtchen mit viel Grün und kleinen Parkanlagen. Wir mussten wieder von der Information zu unserem Radweg zurück und dann Richtung Senftenberg fahren.
Es ging immer an der Spree entlang es war ein sehr schöner Weg. In dem kleinen Vorort Gallinchen hatten wir eine Adresse bekommen mit einem sehr schönen kleinen Hotel. Als wir dort ankamen sah das Haus von außen nicht so doll aus, aber drinnen war es Klasse. Wir haben uns dann fertig gemacht und sind zum Essen gegangen. Essen und Bier haben sehr gut geschmeckt, es war auf jeden Fall besser als beim Bioklaus. Nach 3 Tagen steht es nun 3:0 für schönes Wetter.
Fahrtroute von Chossewitz nach Cottbus (Gallinchen) |
| Chossewitz -- Reicherskreuz -- Pinnow -- Pinnower See -- Kleinsee -- Tauer -- Peitz |
35,5 km |
| Maust -- Wilmersdorf -- Saspow -- Cottbus -- Madlow -- Gallinchen
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39,5 km |
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