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Fahrradreise von Bad Schandau nach Potsdam
Vom 13. Juni bis 18. Juni 2006
Das Team
von links: Joachim, Jürgen, Michael, Peter
unten: Reiner,
2. Tag
Mittwoch 14. Juni 2006
Pirna - Nieschütz 80 km
Bin heute früh um 06.30 Uhr auf gestanden. Habe mich leise angezogen und bin ein kleines Stück am Elbufer gelaufen. Es war sehr schön, die Temperatur genau richtig zum laufen. Als ich wieder zurück kam war in unserer Ferienwohnung schon richtig was los. Die Radler waren alle wach und wir haben uns langsam fertig gemacht. Zum Frühstück mußten wir ca. 2 km zum Haupthaus fahren, das Frühstück war gut.
Nach dem Frühstück ging es los Richtung Dresden. Als erstes haben wir eine kleine Rast am Blauen Wunder gemacht.
Blaues Wunder
Eigentlich Loschwitzer Brücke, verbindet den Schillerplatz in Blasewitz (linkselbisch) mit dem Körnerplatz in Loschwitz (rechtselbisch).
Erbaut wurde die Stahlfachwerkkonstruktion 1891-1893 von Claus Köpcke und Hans Manfred Krüger als eine der ersten strompfeilerfreien Brücken. Ihre Gesamtlänge beträgt 260 m, die Spannweite zwischen den beiden Uferpfeilern 141,5 m. Nach einer Zeitungsente soll sich der anfänglich grüne Anstrich nach kurzer Zeit blau verfärbt haben, worauf der volkstümliche Name "Blaues Wunder" zurückzuführen sei.
Brücken-Daten:
Baujahr: 1893
Bauweise: Stahlfachwerk
Größte Spannweite: 146 Meter
Gesamtlänge: 296 Meter
Eigengewicht: 3.800 Tonnen
In Dresden haben wir natürlich eine Pause gemacht und die neue Frauenkirche besichtigt. Es ist schon ein tolles Bauwerk, was man sich unbedingt ansehen muß.
Daten und Fakten von der Frauenkirche
Zur wieder aufgebauten Frauenkirche gibt es viele Zahlen und Fakten. Einige findet Ihr hier zusammengestellt.
Verwendung historischen Materials
Einschließlich der Ruinenteile besteht die Frauenkirche zu ca. 45% aus historischem Steinmaterial. Allein 8.425 alte Werksteine wurden beim Wiederaufbau in die Frauenkirche integriert. Davon wurden verwendet:
Außenfassade
7.110
Innerer Kirchbereich
1.013
Als Großteile erfasst
106
Grabsteine
177
zum Außenbereich gehörend
19
Von den 7.110 alten Steinen der Außenfassade wurden wieder eingebaut:
20 von 66 für die Außentreppen (etwa 34% der Steine in diesem Bereich)
1.526 von 2.037 für Erdgeschoss und aufgehende Wand (75%)
666 von 1.110 für das Hauptgesims und Attika (60%)
557 von 1.297 für die Treppenturmspitze (43%)
618 von 2.145 für Kuppel, -anlauf und Tambour (30%)
152 von 407 für die Laterne (etwa 37%).
Ungefähr 80% des Altars sind aus originalem Material: 1.642 Bruchstücke wurden wieder am ursprünglichen Platz in den Altar eingebaut.
Mengenangaben (ca.)
Kirchbauwerk insgesamt
60.000 t
Kuppel
12.300 t
Laterne
700 t
Stahlbau (Anker, Emporenträger, Fensterrahmen)
570 t
Bleche (Kupfer, Blei)
4.800 m²
Holz (Türen, Glockenstühle, Dielung, Gestühl etc.)
395 m²
Vergoldung (Blattgold)
600 g
Verlegte Elektroleitungen
85.000 m
Baukosten
Baukosten insgesamt
182,6 Mio. €
(einschl. archäologische
Enttrümmerung, Bauvorbereitung, Steuern)
Netto-Baukosten
131,1 Mio. €
Dann waren wir noch Zwinger. Da wir alle schon mal in Dresden waren und die anderen Sehenswürdigkeiten kannten haben wir beschlossen weiter zu fahren. Wer Dresden nicht kennt sollte unbedingt dort länger bleiben, es ist sehenswert. Wir sind dann noch über Meissen bis nach Nieschütz an der Elbe gefahren.
In Nieschütz haben wir ein kleines Hotel direkt an der Elbe gefunden, aber leider waren keine Zimmer frei. Der Wirt war aber sehr nett und vermittelte uns gleich eine sehr schöne Ferienwohnung im Ort. Die Wohnung war sehr schön, ich muß sagen das waren die besten Betten auf der ganzen Tour. In dem Hotel haben wir dann aber gegessen, es war sehr gut.
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