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Oder - Neiße - Radweg von Zittau nach Bernau bei Berlin
Vom 03. September bis 10. September 2007
Das Team
von links: Joachim, Michael, Reiner und Peter
5. Tag
Freitag 07. September 2007
Eisenhüttenstadt - Reitwein 69 km
Heute wollen wir bis Reitwein fahren, das liegt nördlich von Frankfurt / Oder. Das Wetter geht so einigermaßen, es ist bewölkt aber kein Regen. Als wir gefrühstückt hatten packen wir unsere Sachen wieder zusammen und fahren langsam los. Peter und ich wollen uns noch etwas zu trinken holen, das ist ja hier kein Problem. Wir machen bei REAL mal eine kleine Pause, Peter und ich gehen jetzt noch kurz einkaufen.
Achim lästert über mich immer, nimm Dir doch Wasser mit, dann hast Du immer zu trinken. Er hat schon Recht, man hat hier auf diesem Radweg wenige Möglichkeiten mal was zu kaufen, man fährt ja immer nur auf dem Deich. Ich bringe Achim noch ein Paar Bananen mit und als wir alles verstaut haben fahren wir nun weiter. Peter hat jetzt noch bei unserem Quartier in Reitwein angerufen und gefragt ob sie 2 Doppelzimmer frei haben. Die Dame sagte ihm das noch was frei ist. Na prima dann kann uns ja von der Unterkunft nichts mehr passieren.
So radeln wir jetzt ganz gemütlich wieder zu unserem Radweg. Der Wind ist unser ständiger Begleiter, er bläst immer von vorne. Die Leute die uns entgegen kommen fahren ganz locker, die haben ja auch Rückenwind. Kurz vor Frankfurt / Oder machen wir noch eine kleine Rast und treffen das ältere Ehepaar mit der Roloff Nabe. Wir hatten sie gestern schon getroffen und gesprochen, da hatte uns Achim gleich gesagt, habt ihr gesehen was die für Fahrräder hatten, mit der Roloff Nabe, den Rolls Roys unter den Fahrrädern.
Wir haben uns noch kurz unterhalten und dann haben sie ihren Weg fortgesetzt. Jetzt kommt noch eine Umleitung. Wir sprechen noch darüber ob wir es doch mal probieren wollen und die Umleitung nicht fahren wollen. Es sind alle einverstanden und wir fahren über die Baustelle, hier wird die Straße gebaut. Die ersten Kilometer ist noch alles ok, aber dann kommt es doch ziemlich dicke. Die Fahrbahndecke ist aufgerissen und ca. 80 cm tief ausgeschachtet. Was ein Glück es regnet nicht, ansonsten hätten wir diesen Teil der Strecke nur mit Gummistiefel absolvieren können. Am Anfang geht es noch mit dem fahren aber es dauert nicht lange und wir müssen absteigen und schieben. Das ist heute eine Querfeldeinfahrt aber man muss alles Mal mitgemacht haben. Als wir am Bagger vorbei sind, haben wir es auch bald geschafft und sind sehr erleichtert.
Nun sind wir in Frankfurt / Oder angekommen. Nach Frankfurt / Oder fahren wir über eine Ausweichstrecke Richtung Lebus. Es geht über Wiesen und Felder also auch etwas langsamer, aber das ist ja nicht so schlimm denn wir haben ja schon ein Quartier in Aussicht. Ein Paar Kilometer ist der Weg doch ziemlich schlecht, aber dann wird es wieder besser und wir kommen auf den ausgebauten Weg wieder zurück.
Wir machen noch eine kleine Pause und Peter erzählt uns dass wir jetzt demnächst abbiegen müssen um nach Reitwein zu fahren. Nun fahren wir weiter und hoffen dass es mit dem Quartier klappen wird. Jetzt kommen wir an die Stelle wo wir den Oder - Neiße - Radweg verlassen müssen und fahren nach Reitwein. Reitwein ist ein kleines Dorf im Oderbruch. Wir sind jetzt alle froh dass wir das Ziel erreicht haben, es sind auch schon wieder fast 70 km.
Die Straße haben wir recht schnell gefunden, aber das sieht hier alles recht komisch aus. Peter hält mit eine mal an, hier ist es, Nr. 10. Au, Au das sieht ja nicht gut aus, eher wie ne alte Scheune. Micha und Peter gehen mal rein um sich die Zimmer an zusehen. Achim sagt zu mir, wenn das hier nix wird dann fahren wir eben weiter, aber siehe da Micha kommt raus und der Daumen zeigt nach oben, dann sind die Zimmer ok.
Wir schieben unsere Räder rein, es ist eine sehr nette ältere Dame die uns empfängt. Unsere Fahrräder stellen wir unter einen alten Schuppen und entdecken eine Tischtennisplatte. Prima da können wir heute noch ein Match machen. Die Zimmer sind ganz toll, es ist ein kleines Gartenhaus. Unten sind die beiden Doppelzimmer mit Dusche, dann geht eine kleine Treppe nach oben dort ist der Aufenthaltsraum mit Couch, Sessel, Tisch und großem Fernseher ganz prima.
Wir fragen die Wirtin ob wir auch etwas Tischtennis spielen können, ja selbstverständlich sie bringt uns auch noch 2 alte Schläger. Micha hat seinen kleinen Schläger mit und ich auch, somit können wir ein schönes Doppel spielen. Die Sonne scheint sogar und im Garten ist auch der Wind nicht so doll, es ist richtig schön. Wir sind ja mit dem Wetter nicht verwöhnt, da nimmt man jeden Sonnenstrahl mit. Es macht auch Spaß obwohl der Wind hin und wieder mal mitspielt, es geht ja um nix.
Nun ist es langsam Zeit zum Essen zu gehen, wir haben alle Hunger. Wir räumen die Tischtennisplatte weg, gehen duschen und treffen uns um 18.00 Uhr zum Essen. Die Gaststätte heißt Heiratsmarkt dort soll es ein sehr gutes Essen geben, sie ist nicht weit von unserer Pension weg. Es ist eine sehr schöne Gaststätte mit sehr gutem Essen und einem guten Bier, alles prima das war ein sehr guter Tag. Am Abend sitzen wir noch in unserem Aufenthaltsraum und trinken eine Flasche Sekt und sehen Tennis. Der Fernseher ist auch gut, nicht so ein kleiner Bildschirm wie in den meisten Hotels. Das Quartier muss ich sagen war hier das Beste von allen. Heute war es ein sehr schöner Tag, somit steht es jetzt 3:2, mal sehen vielleicht werden es doch mehr positive Tage.
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