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Oder - Neiße - Radweg von Zittau nach Bernau bei Berlin

Vom 03. September bis 10. September 2007

Das Team

von links: Joachim, Michael, Reiner und Peter





6. Tag
Samstag 08. September 2007
Reitwein - Hohenwutzen 68 km


Als ich wach werde ist mein erster Weg zum Fenster, au es sieht nicht gut aus bewölkt und ziemlich dunkel. Das wird bestimmt noch regnen aber wir können es ja leider nicht ändern. Die Wirtin bringt das Frühstück in den Aufenthaltsraum, es ist reichhaltig und gut.

Als wir nun alles gepackt haben fahren wir langsam los, unser heutiges Ziel soll Hohenwutzen sein, so ca. 70 km. Das Wetter sieht nicht gut aus, es ist auch recht kühl aber Micha hat immer seine kurzen Hosen an, er ist halt ein Naturbursche. Als wir den Radweg wieder erreicht haben geht die wilde Fahrt Richtung Hohenwutzen weiter.

Der Himmel hängt voller Geigen und richtig es dauert nicht lange da beginnt es wieder an zu regnen. Wir halten an, und ziehen wieder mal unsere Regensachen an. Nun geht es weiter, der Regen ist ziemlich stark, Wind von vorne das ist kein Radfahrwetter, aber da gibt es einen Spruch: Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung.

Der Regen hört nicht auf und der Deich nimmt auch kein Ende. Wir muntern uns gegenseitig auf nur so kann man dieses Wetter aushalten. Nach ca. 3 Std. kommen wir an einen Imbiss und halten an. Dort werden Bratwürste verkauft wir beschließen alle eine zu essen. Ich muß sagen habe schon bessere Bratwurst gegessen aber der Hunger treibst rein.

Nun kommt auch wieder das Ehepaar mit der Roloffnabe und wir kommen wieder ins Gespräch, Sie wollen heute noch bis Schwedt fahren, das sind noch gute 30 km, soweit haben wir es nicht mehr. Nun hat der Regen auch aufgehört und die Fahrt geht weiter.

Es gibt Abschnitte da möchte ich mich am liebsten hinlegen, das kann so nervig sein, der Wind, es ist wirklich schlimm. Aber meine Mitfahrer muntern mich immer wieder auf und somit kämpfe ich mich durch. Kurz vor Hohenwutzen kommt noch ein kleiner Marktstand wo wir uns ein Paar Äpfel kaufen, denn morgen ist Sonntag da gibt es nichts.

Den Rest der Strecke regnet es zum Glück nicht und wir sind nach 67 km in Hohenwutzen gelandet. Ein Quartier finden wir auch ziemlich schnell es ist ein Hotel direkt an der Oder. Die Zimmer sind nicht sehr groß aber es geht, ist ja nur eine Nacht.

Nach dem duschen fühle ich mich schon wohler und gehe zu Achim und Micha. Achim liegt im Bett und schläft und Micha ist aber wach. Wir beschließen beide noch einen kleinen Rundgang durch den Ort zu machen. Wir gehen über die Brücke nach Polen. Ich war 1992 schon mal hier da war der Übergang noch nicht offen und die Brücke war in einem sehr schlechten Zustand.

Es ist jetzt alles anders geworden, die Brücke ist neu, der Ein- und Ausreiseverkehr ist sehr stark. Als wir unseren Rundgang beendet haben wecken wir unsere Kameraden und gehen zum Essen. Da es heute nun wieder mal geregnet hat steht es jetzt 3:3. Wir hoffen das es morgen wieder besser wird.


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